Was Metakognition bedeutet
Metakognition ist das Denken über das Denken. Die Wahrnehmung der eigenen Wahrnehmung. Das Bewusstsein über das eigene Bewusstsein. Es ist die Fähigkeit, nicht nur zu erleben, sondern zu wissen, dass Du erlebst — und wie Du erlebst.
Sie ist nicht das Endziel eines langen Wegs. Sie ist der Anfangspunkt. Ohne sie gibt es keinen Weg — nur Reaktionen auf Reaktionen, ohne dass je jemand da war, der die Reaktion bemerkt hätte.
Warum sie die erste Übung ist
Weil jede Veränderung eine Voraussetzung hat: die Wahrnehmung dessen, was sich verändern soll. Wer sein Denken nicht bemerkt, kann es nicht verändern.
Wer seinen Zustand nicht spürt, kann ihn nicht regulieren.
- Wer seine Muster nicht erkennt, kann sie nicht durchbrechen.
Metakognition
— https://de.wikipedia.org/wiki/Metakognition
ist die Tür, durch die alles andere geht. Die Skala setzt sie voraus. Die Zustände benennen sie. Die Phasen entwickeln sie weiter. Aber sie beginnt vor dem System — als die grundlegendste Übung, die jeder Mensch praktizieren kann, der bereit ist, sein eigenes Erleben wahrzunehmen.
Die einfachste Form
Die einfachste Form der Metakognition: bevor Du reagierst, frag Dich, ob Du gerade reagierst oder antwortest. Das ist die erste Übung. Sie ist klein. Sie ist nicht spektakulär. Sie ist der Anfang von allem, was das DWNO-System daraus macht.
