Wirksamkeit als Erleben, etwas zu bewirken
Von Marco Kogler, Gründer der Lernplattform DWNO, der sich seit 2019 mit Metakognition, Selbstregulation und Selbstwirksamkeit befasst und die Lerninhalte der Plattform selbst entwickelt. Über Marco Kogler
Dieser Bereich behandelt Wirksamkeit als psychologische Größe: das Erleben, mit dem eigenen Handeln etwas zu bewirken, und die Überzeugung, es auch künftig zu können.
Er fragt, woher diese Überzeugung kommt, wo die eigene Arbeit tatsächlich ankommt, wessen Urteil darüber entscheidet und was trägt, wenn die Kraft an einem Tag fehlt.
Vier Begriffe, von der Erwartung, wirken zu können, bis zu Arbeitsweisen, die auch an schlechten Tagen halten.
Der gemeinsame Mechanismus
Alle vier Themen beschreiben dieselbe Verbindung: die zwischen dem, was jemand tut, und dem, was er davon als Wirkung erlebt.
Albert Bandura, Psychologe an der Stanford University, zeigte 1977 in der Psychological Review, dass die Erwartung, eine Handlung ausführen zu können, mitentscheidet, ob jemand sie beginnt und wie lange er bei Hindernissen dranbleibt. Diese Erwartung speist sich aus Erfahrungen, und sie lässt sich durch Erfahrungen verändern.
Die Begriffe dieses Bereichs setzen an verschiedenen Stellen dieser Verbindung an: bei der Erwartung selbst, beim Ort, an dem die Arbeit ankommt, beim Maßstab, an dem jemand die Wirkung misst, und bei den Strukturen, die das Handeln über Zeit tragen.
Was dieser Bereich nicht behandelt
Nicht Gegenstand dieses Bereichs sind:
- wirtschaftliche Fragen und Geschäftsmodelle
- Methoden zur Leistungssteigerung
- Erfolgsrezepte und Ergebnisversprechen
- Karriere- und Bewerbungsberatung
Die Begriffe hier beschreiben, wie das Erleben von Wirksamkeit entsteht, worauf es sich stützt und woran es scheitert. Sie versprechen kein bestimmtes Ergebnis.
